Montag, 14. April 2014

Alte neue Strickjacke


Vor 4,5 Jahren habe ich den Seamless Baby Kimono (hier bei ravelry) für meine Große gestrickt. Wie man auf dem Foto unten sehen kann, musste ich zusätzliche Knöpfe anbringen, um das Gewickel irgendwie in Form zu halten. Sehr umständlich. Besonders bei so Zwergen.


Als ich das Teil neulich wieder aus den eingemotteten Klamottenkisten holte, erinnerte ich mich daran, dass Julia Handgestricktes vernäht hat. Also habe ich das auch versucht. Die Wickelteile habe ich gleich mit der Overlock abgeschnitten. Was soll ich sagen, es hat super geklappt.


 Das Band (das restliche Schrägband von meinem Tellerrock) habe ich mit der Nähmaschine und dann schwarze Druckknöpfe mit der Hand darauf genäht.


Inzwischen ärgere ich mich ein wenig, dass das Band in zugeknöpftem Zustand von außen gar nicht sichtbar ist. Ich finde, es passt irgendwie ganz gut.

Den Post verlinke ich heute bei my kid wears.

Freitag, 14. März 2014

Shirt für die Kleine


So, die Große ist wieder gesund und langsam läuft alles wieder in gewohnten Bahnen. Die Kleine hat also auch noch ein Oberteil (s.a. hier und hier) bekommen. War ja eigentlich klar, oder? Mehr Rest war auch nicht mehr. Jetzt ist wirklich nichts mehr übrig vom Stoff.



Ich habe mir Modell 1 aus der Ottobre 4/2007 in Größe 74 ausgesucht, mit dem Hintergedanken, eine einfache Variante davon auch hier als Basisschnitt zu verwenden. Allerdings muss bei den Babies ja immer noch der dickere Kopf durchpassen, sodass man um ein bisschen Zusatzfummelei nicht drumherum kommt. Das wollte ich eigentlich nicht (besonders dieses eingefasste Loch mit Druckknopf!), aber weils so süß ist, war ich doch ganz schnell bei der tüddeligen Variante gelandet. Um eher eine Tunika zu bekommen, habe ich das Shirt etwas verlängert und nach unten hin etwas ausgestellt. Es wirkt trotzdem nur wie ein Shirt. Vielleicht liegts auch am dicken Kind :-)

Hier noch ein Bild mit dem aktuellen Lieblingsspielzeug :-)
Jetzt müssen wir nur noch drauf achten, dass wir nicht alle gleichzeitig im Streifenlook herumlaufen. Aber solange ich noch für alle die Sachen rauslege, sollte das kein Problem sein.

Edit: Zum ersten Mal verlinkt bei Kiddikram und Meitlisache.

Freitag, 7. März 2014

Shirt für mich

Heute geht's weiter im Streifenlook. Mit einem Bekenntnis zu einem Flop. Das Stilltaugliche Kleid vom letzten Herbst hat sich in der Praxis nicht bewährt. Der Schnitt war mal wieder komisch sackig und die Druckknopf-Lösung in der Schulternaht war auch nicht so dolle. Erstens musste ich immer erstmal mein Kind ablegen oder jemandem in die Hand drücken, damit ich mich frei machen konnte (nix mit diskret und unauffällig). Zweitens zogen die Druckknöpfe, die in ihrer Gesamtheit doch recht schwer waren, die Schulternaht nach hinten, was für ein unangenehmes Tragegefühl sorgte.


Aber den Stoff mag ich nach wie vor. Wiebke hatte mal geschrieben, dass sie Nichtgelungenes nicht einfach wegschmeißen könne, sondern immer denkt, da kann man ja noch was draus machen. Jaaa, genauso geht es mir auch! Also habe ich ein Shirt aus dem Kleid genäht, nach Onion 5022. Den habe ich schon mehrfach verwendet, z.B. hier und hier. Auch für mich plane ich, mal bei einem Schnitt zu bleiben und meine Experimente ein wenig zu reduzieren.


Das Blümchen war nicht geplant, kam aber drauf, nachdem mir das Ergebnis beim Tochter-Kleid so gut gefallen hatte.

Es ist immer noch ein Rest des Stoffes übrig. Also dranbleiben!

Mittwoch, 5. März 2014

Shirtkleid für die Große

Eines meiner Ziele für dieses Jahr ist, meine Stoffreste abzubauen. Das geht natürlich am Besten, indem man Kindersachen näht. Also sollte ich das tun, solange sie noch klein sind und Stoffreste reichen ;-)


Aus den Resten meines gestreiften Stillkleides entstand ein Shirtkleid für die große Tochter. Sie hat so ein ähnliches Kleid vom Flohmarkt, das sie liebt und das bald zu klein ist.


Als Schnitt diente wieder der Raglan von hier und hier, nur verlängert, ausgestellt und mit gekürzten Ärmeln. Dreimal der gleiche Schnitt - wer weiß, vielleicht werde ich doch noch ein Optimierer?!
Und auch wieder schabloniert mit Textilfarbe, diesmal in silber.

Demnächst gibt es noch mehr aus diesem Stoff. Wie gesagt, weg mit den Resten!

Edit: Zum ersten Mal verlinkt bei Kiddikram und Meitlisache.

Mittwoch, 26. Februar 2014

MeMadeMittwoch Nr. 38 im Tellerrock


So, jetzt habe ich auch einen. Ich hatte schon mal erwähnt, dass ich mir einen Tellerrock zu einem Strickjacken-Projekt nähen will. Im letzten Jahr schon zugeschnitten, ist er jetzt endlich fertig. Was ich von der Jacke nicht sagen kann, die habe ich immer noch nicht angefangen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, wenn der Frühling kommt, habe ich keine Lust mehr auf Strickjacken.

Die Blumen am Shirt sind zufällig aus dem Rockstoff, das fiel mir erst wieder ein, als ich sah, dass beim Stoff mehrere Kreise ausgeschnitten waren.

Es handelt sich um einen ganzen Teller aus einem ziemlich festen Baumwollstoff aus meinem Lager. Das Punkte-Schrägband ist von Stoff und Stil. Der Rock ist gefüttert und ursprünglich wollte ich als Abschluss einen Tüllstreifen an das Futter nähen, aber der Tüll klebt so an den Beinen, dass ich ihn weglassen musste.

Was trägt man eigentlich über'm Tellerrock? Ich hätte da ein Jacken-/Mantel-Problem. Diese ca. 15 Jahre alte Jacke war das einzige, was zu der Silhouette passt.

Für meinen Geschmack steht der Rock aber weit genug ab, er raschelt auch beim gehen. Ich weiß, dass das für viele ein tolles Gefühl ist, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das gefällt. Ich schätze, ich werde nochmal einen halben Teller probieren, um zu sehen, ob das eher meins ist.


Gefallen hat mir aber, dass man ohne Schnitt etwas schönes zustande kriegen kann.

Hier geht es zu den anderen MMM-Teilnehmerinnen.

Montag, 24. Februar 2014

Geburtstags-Shirt und -Rock

Schon längst wollte ich ja mal die Sachen zeigen, die ich der großen Tochter zum Geburtstag genäht hatte. Sie will sich aber nie fotografieren lassen, wenn ich das will :-( Also gibts die Sachen heute auf dem Boden liegend.


Ein Schnappschuss in Aktion, mehr ist leider nicht drin.
Für das Shirt habe ich wieder den Raglan-Schnitt genommen, nur habe ich diesmal die Ärmel schmaler und kürzer gemacht. Der Rip-/Stretch-Jersey ist von Stoff und Stil. Den habe ich zum ersten Mal probiert. Er behält sehr schön die Form, ist stabil und doch elastisch. Kann ich mir auch sehr gut für mich vorstellen ;-) Die Motive (hab ich mir selbst ausgedacht) sind nach bewährter Methode mit Textilfarbe aufschabloniert.


Der Tüll für den Rock ist auch von Stoff und Stil. Im Katalog war eine ähnliche Shirt-Rock-Kombination abgebildet, da habe ich mich inspirieren lassen. Der Schnitt ist Rimpsukka aus der Ottobre 6/2011. Leider hatte ich nur noch einen Rest Futterstoff, der jetzt durchscheint, so dass es aussieht, als hätte der Rock vier Stufen.

Letzten Freitag war ich bei der Stofftauschparty der Dresdner Nähblogger und habe aus unerfindlichen Gründen mehrere Kinderstoffe mit nach Hause genommen. Jetzt Muss ich die wohl vernähen, bevor die Mädels 12 sind :-D Ein herzliches Dankeschön nochmal an Anja, da habe ich ja echt abgestaubt! Auch von Frauenoberbekleidung habe ich einen niedlichen Stoff bekommen und mit Cathlyn de Burga habe ich auch getauscht. Vielen Dank! Meine Kleine war ja etwas durcheinander bei so vielen fremden Gesichtern, was mich ja auch nicht gerade entspannen ließ. Kaum waren wir wieder zu Hause, war sie super drauf und ich habe vorher noch nie erlebt, dass sie sich so gefreut hat, ihre große Schwester wiederzusehen.

Montag, 3. Februar 2014

Prinzessinnen-Geburtstag, Teil 2

Sooo, die Schlafzimmer-Vorhänge sind fertig genäht! Jetzt kann ich endlich einen großen Haken auf meiner Liste machen und hier weiter schreiben. Ich wollte ja ein bisschen den fünften Geburtstag dokumentieren. Heute gehts um das eigentlich Wichtige, die Inhalte sozusagen.

Als wir mit den Mädels bei Muffins, Keksen und Apfelschorle/Kakao saßen, erzählte mein Mann so nebenbei, dass sich fünf Prinzen angekündigt hätten, weil sie gehört hatten, dass heute fünf Prinzessinnen Geburtstag feiern würden. Obwohl noch ein bisschen schüchtern, wurden die Mädels schon ein wenig hibbelig. Dann hieß es aber erstmal Kröchen basteln. Im Netz fand ich diese Vorlage, habe sie aber ein wenig angepasst. Ausgeschnitten habe ich die Kronen schon vorher, die Mädels mussten sie nur verzieren. Hier kamen wieder die Masking Tapes zum Einsatz und Strass zum Aufkleben. Diese "Edelstein-Mischung" hat im lokalen Supermarkt übrigens nur ein Viertel von der im Bastelladen gekostet. Mit einfachem Bastelkleber hielt alles super. Nur zwei der Damen wollten wirklich ein Krönchen, die anderen lieber ein Diadem. Kein Problem, mit der Vario-Zange kann man zum Glück nicht nur Druckknöpfe einsetzen, sondern auch Löcher stanzen, wohin man will :-)


Dann bekam der Papa einen Anruf. Die Prinzen seien jetzt da, sie warteten im Gästezimmer. Jetzt waren die Mädels nicht mehr zu halten und stürmten los. Aber da war niemand. Nur fünf Frösche und ein Brief.


Sie seien verzaubert worden. Deshalb sollen sich die Prinzessinnen bitte um den Schatz der Prinzen kümmern. Eine glänzende Kugel (eine goldene hatten wir nicht) und ein Brunnen wurden erwähnt. Frage an die Tochter: Gibt's hier einen Brunnen? Äh...? Na wie heißt denn dieses Ding, aus dem im Sommer das "Stinkewasser" zum Blumen gießen kommt? Richtig, die Regenwasser-Zisterne.


Dort fand sich tatsächlich eine Kugel mit einem kleinen Schlüssel drin, ein Löffel und ein weiterer Zettel: Die Kugel sollte im Staffellauf auf dem Löffel (aka "Eierlaufen") bis zum "Rutschenschloß" transportiert werden.


Aber auch im "Schloß" gab es keinen Schatz, nur wieder einen Brief, der die Damen über die Rutsche zum Kirschbaum schickte. Dort sollten Teile eines Puzzles gefunden werden.


Also kletterte jede einmal die Strickleiter hinauf und angelte sich je ein Puzzle-Teil. Wieder auf dem Boden, wurde das Puzzle zusammengelegt. Es zeigt die nächste Aufgabe: Dosenwerfen.


In den ehemaligen Müsli-Dosen steckte jeweils eine kleine Süßigkeit und in einer ein weiterer Zettel: Man war dem Zauberer schon dicht auf den Fersen und sollte ihm mit Riesen-Ski zur Alten Eiche folgen. Gedacht war, dass sich alle Mädels hintereinander auf zwei Latten (übrig von einem Regal vom Möbelschweden) stellen, in "Skibindungen" aus Kabelbindern. Und dann synchron loslaufen.


Allerdings hielten die Kabelbinder den Temperaturen (-12°C!) nicht stand und wir mussten mit Schlitten improvisieren. Also gabs eine Extra-Runde Schlittenfahren durch den Garten, bis wir endlich an der Eiche standen. Nach einigem Suchen wurde endlich eine Schatztruhe entdeckt.


Der Schatz wurde aufgeteilt und dafür hatte ich dann tatsächlich auch Tüten bereitgestellt ;-)
Als wir wieder drin waren, gabs natürlich auch Klassiker wie Topfschlagen oder Blinde Kuh. Notiz an mich: die Kinder werden tatsächlich von Jahr zu Jahr anspruchsvoller, was die Bespaßung angeht. Es ist immer gut, noch ein paar Spiele parat zu haben, die man zwischendurch aus dem Ärmel schütteln kann.

Nach dem Abendessen wurden die Gäste wieder abgeholt und wir waren total platt. Aber es hat sich gelohnt. Die Große war richtig glücklich.

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