Donnerstag, 19. Mai 2016

Sommersachen

Ich habe noch ein paar unverbloggte Kindersachen. Bevor es hier ganz still wird, weil gerade nichts für mich entsteht, will ich die mal zeigen. Oberste Prämisse beim Nähen von Kindersachen ist für mich gerade wieder das Vernähen von vorhandenen Stoffen oder Stoffresten. In diesem Post fasse ich zwei Teile als "Sommer-Raglans"zusammen:


Das Kleid für die Große musste unbedingt noch sein, bevor sie gar kein Pink mehr mag. Den Stoff habe ich mal bei einer Stofftauschparty der Dresdner Nähblogger von Anja bekommen. Es ist so gecrashte Baumwolle mit keinen Stickereien, in die sich mein Kind gottseidank sehr verliebt hat. 


Der Schnitt ist das Titelmodell aus der Ottobre 02/2005. Größe 128 in der Breite und 134 in der Länge. Da es ein verschlußloses Webstoffkleid ist, fällt es logischerweise sehr locker, kind muss ja rein und rauskommen. Ich habe aber nachträglich einiges wieder weggenommen, sonst wäre sie in dem Kleid verloren gegangen.


Was mich ein wenig stört, ist der vordere zu große Armausschnitt, aber es ist ja ein Sommerkleid, da ist es vielleicht nicht so schlimm, dass es da so offen ist.


Bei der Kleinen war es Bedarfsnähen. Sie liebt Leggins und dazu ein Oberteil, aber bitte kein Kleid! Da ich mich immer noch nicht an Leggins mit kurzen Oberteilen gewöhnen kann (ich habe die Neunziger überlebt erlebt!) habe ich etwas Tunikaähnliches genäht.


Der Schnitt ist aus der Ottobre 01/2011, das Modell weiß ich gerade nicht. Ohne Bändchendurchzug am Ausschnitt, sondern überall mit Gummi und eben zur Tunika verlängert.


Den Jersey mit den Tassen, Kannen und teedrinkenden Damen besitze ich schon ewig. Ich glaube, der kommt aus der Zeit, als ich mir meine erste Overlock zugelegt habe, das ist auf jeden Fall 10 Jahre her.

So, jetzt darf es gern wieder etwas wärmer werden, damit die Sachen auch aus dem Schrank dürfen.

Donnerstag, 28. April 2016

Shirt endlich fertig und neue Overlock!

Vor fast zwei Monaten zeigte ich schon einmal dieses Shirt  und meine Enttäuschung darüber, dass es nicht so geworden war wie es eben sollte. Mir gefiel doch aber die Farbe so! Es gibt selten Stoffe in diesen bestimmten Beerentönen, die mir so gefallen, deshalb wollte ich es retten. Glücklicherweise fand ich noch einen Rest des Stoffes und konnte die zu engen Ärmel  neu zuschneiden. So ganz ideal ist es nach wie vor nicht, aber durchaus tragbar.

auch mal!

Ich habe sehr lange gebraucht und das schiebe ich diesmal auf die Overlockmaschine. Ich habe nämlich eine neue, die Imaginé von Babylock. Das Shirt hatte ich angefangen, mit der Imaginé meiner Mutter zu nähen, die ich zu Testzwecken ein paar Tage bei mir hatte. Als ich meine eigene kaufen wollte, war sie nicht gleich lieferbar. Also musste ich warten, denn ich wollte die schönen Overlocknähte auf gar keinen Fall mit den hässlichen meiner alten Pfaff kombinieren. Jetzt ist die Maschine da, ich bin glücklich und das Shirt ist fertig.

na gut!

Erster Eindruck zur Maschine: Hach, toll! Es ist schon klasse, wenn man sich einfach dransetzen und losnähen kann, ohne sich erst in die Bedienungsanleitung zu vertiefen. Ich kann gern dazu nochmal ausführlich was schreiben, wenn wir ein bisschen mehr zusammen genäht haben. Meine alte Pfaff ist ja eine Kombimaschine und soll jetzt nur noch als Covermaschine dienen. Mal sehen, wie wir klar kommen, denn bisher war das der frustrierendere Teil des Jersey-Nähens. Die Säume am Shirt sind schonmal ordentlich gecovert, aber dafür musste ich auch lange einstellen, probieren und fluchen.

mit meiner üblichen Uniform: Strickjacke und Tuch

Letzten Mittwoch sah ich übrigens bei Mein gewisses Etwas ein Shirt nach TanteHerta von echtknorke. Ich bin ja sonst nicht so der Lemming, vor allem nicht bei E-Books, aber ich habe mir den Schnitt noch am selben Tag gekauft und eine erste Version wartet zugeschnitten auf Vollendung.

Mittwoch, 23. März 2016

MeMadeMittwoch Nr. 61 im Weihnachtskleid


 Meine letzte MeMadeMittwoch-Teilnahme war im Oktober! Huch, wieso sagt mir das denn keiner? Dabei könnte ich inzwischen fast jeden Mittwoch mitmachen. Dann zeige ich heute mal mein Kleid vom Weihnachtskleid Sew Along 2015. Das hatte ich bisher nur einmal (eben an Weihnachten) getragen, weil es nur ganz kurze Ärmel hat. Heute trage ich ein Langarm-Shirt darunter, was glücklicherweise unter Strickjacke und Tuch verschwindet, sonst würde das ein wenig merkwürdig aussehen.









Das Jäckchen habe ich aus einer alten, gekauften Long-Strickjacke gemacht. Die hatte ich mehr oder weniger nur gekauft, weil mir die Farbe so gefiel. Leider ist sie aus Baumwolle und die wird ja mit der Zeit immer etwas hart. Ich habe die Jacke in der Taille abgeschnitten und gesäumt und trage sie zu dem Kleid, bis mir was besseres einfällt. Oder es wärmer wird. Das wäre ja mal was!



Die anderen Mittwochs-Damen gibt es wie immer auf dem MMM-Blog zu sehen.

Montag, 21. März 2016

Wickelkleid Fashion Style

Das Wickelkleid aus dem letzten Post ist fertig. Die in den Kommentaren empfohlene Einlage am Kragen habe ich erstmal weggelassen, weil die gedoppelten Oberteile schon so schön veroverlockt waren, die wollte ich nicht wieder öffnen. Außerdem hatte ich ein wenig mit Sprühstärke experimentiert, hat auch nichts geholfen. Der Kragen ist auch nicht das einzige Problem des Kleides. Ich sage es gleich, ich bin nicht viel glücklicher damit geworden. Ich liebe den Stoff und mir gefällt der Schnitt (vom Prinzip her), aber beides passt eben nicht zusammen. Schade um den Stoff.

Danke an Sylvia für's Fotografieren!


Am Wochenende hatte ich wunderbaren Näh-Besuch, da habe ich das Kleid getragen. Abends waren der Mann und ich essen (wenn die Kinder schon mal nicht da sind) und auch da durfte das Kleid mit, ein wenig getarnt mit schwarzer Strickjacke und grau gemustertem Tuch). War ok, mehr aber auch nicht. Also das Kleid, das Essen war nämlich super.

Wohin mit diesen Händen? Any Ideas?

Ich glaube, ich zerschneide das Kleid wieder und mache mir ein locker fallendes Oberteil daraus, wenn der Stoff reicht. Auch wenn Protest von den Nähdamen kam, aber wohlfühlen sieht irgendwie anders aus. Da ändern auch kürzere Ärmel nicht viel. Vermutlich braucht der Stoff einfach einen weicheren Fall. Bei dem Wickelkleid sieht es immer aus, als hätte ich kein Unterkleid drunter, habe ich aber :-P

Mittwoch, 2. März 2016

Update

Ich prokrastiniere hier so vor mich hin. In Nähangelegenheiten jedenfalls. Und ich verstehe gar nicht, warum das so ist. Also gebe ich mal eine so eine Art Statusbericht ab und hoffe, das bringt wieder Schwung in mein Nähleben.

Ob der Schlafanzug-Effekt verschwindet, wenn die Ärmel gesäumt sind?

Vor einigen Wochen habe ich zwei Teile für mich angefangen. Die liegen hier rum, aus Gründen. Einmal das Wickelkleid 11 aus der Fashion Style 09/2015. Aus einem ganz feinen zarten Jersey in einer tollen Farbe. Ich glaube, das Kleid wird gut, aber der Stoff hat zu wenig Stand für den Schal-Wickel-Kragen. Seit ich das eingesehen habe, liegt das Kleid in der Ecke. Ich habe mir jetzt den 12.03. als Termin gesetzt, da möchte ich es anziehen fertig genäht haben, um dann zu entscheiden, ob ich es zu einer Einladung anziehe (huhu!).


Das zweite unfertige Teil ist eine Kopie eines gekauften Shirts, das ich sehr gerne trage. Das Original ist, jetzt haltet euch fest, von einem Kafferöster und da hat wohl eine Frau namens .elene .ischer (oder so) ihre Finger im Spiel gehabt. Oder auch nicht, jedenfalls steht ihr Name drin. Deshalb habe ich es aber nicht gekauft, sondern mich hatte das Material gelockt: Leinenjersey in grau, ganz dezent mit Silber überall (nach den vielen Wäschen seit letztem Frühjahr aber nur noch super-dezent bis gar nicht mehr). Es stellte sich heraus, dass auch der Schnitt toll ist und ich habe ihn abgenommen. Dazu habe ich einen Coupon  Baumwoll-Jersey ohne Elastan vom Stoffmarkt angeschnitten, weil ich dachte, das wäre vergleichbar mit dem Original-Material. War wohl ein Fehler, denn es fällt anders. Nein es würde anders fallen, wenn es denn passte. Die Ärmel sehen aus wie Presswürste und dadurch sehen die überschnittenen Schultern merkwürdig aus. Wie kann das sein? Ich kann es mir nicht erklären und solange das so ist, liegt das Teil wo? Genau! Ich hoffe, ich muss nicht erklären, dass die Ecken hier nur im übertragenen Sinne vollgestopft sind. Jedenfalls hatte ich mir das so toll vorgestellt, der Schnitt, die Farbe, die Farbe! Hach, jetzt habe ich einfach keine Lust mehr *trotzigmitdemFußstampf*.

Ihr könnt nix erkennen? Eben!

Vor zwei Wochen oder so hatte ich einen Nachmittag lang sturmfrei. Endlich mal keiner da und ich hatte keine Lust zu nähen. Ist das zu fassen? Da ich aber die Gelegenheit trotzdem nutzen wollte, habe ich gefärbt. Ich habe noch ein paar  Procion-Pülverchen rumliegen und die holt man besser nicht raus, wenn Kinder durchs Haus springen. Vor vielen Jahren hatte ich mir eine weiße Bettwäsche gekauft, den Hotel-Look fand ich damals offensichtlich toll (?). Diese Bettwäsche ist aber nicht nur weiß, neeiiiin sie hat auch eine weißes Muster (???!!!). Meine Waschmaschine hat jetzt alles schön blau gefärbt. Zum Glück war auch der Ehemann und selbst ernannte Technik-Vorstand des Hauses abwesend, das schont die Ohren. Und nein die Waschmaschine ist jetzt kein bisschen blau! Ich kann also einen Erfolg verbuchen! Auch wenn ich ihn nicht anziehen kann. Aber dieses Projekt stand schon seit Jahren auf meiner Liste, jetzt ist ein Haken dran.

Besser?
An dieser Stelle möchte ich mal eine Buch-Nicht-Empfehlung aussprechen. Sowas muss es auch mal geben, bei den vielen Empfehlungen, die mir in letzter Zeit im Netz so entgegenwabern. Ich besitze seit langem das Buch "Grundkurs Stoffe färben" von Christa Rolf, weil ich mir Hilfe und Tipps beim Färben erhofft hatte. Ich finde das kann man auch erwarten, wenn man den Titel liest. Leider habe ich selten etwas derartig Unstrukturiertes und Ungenaues gelesen. Man muss ständig hin- und herblättern, weil die Anleitungsteile überall verstreut sind. Außerdem finde ich "Rezepte" a la "50g Waschsoda werden in heißes Wasser gegeben ... Das ergibt einen pH-Wert von ca. 12" für einen Grundkurs ungeschickt. Wie viel Wasser? 10ml? 10l?

Jede Menge Ausbesserungen schiebe ich auch noch vor mit her. Ich habe mich für zwei Kindersachenflohmärkte angemeldet und muss Bestandsaufnahme machen. Was kann weg, was wird neu benötigt, was könnte man noch retten usw. Spaß macht das nicht, ist aber leider notwendig.

Hier hatte ich ja schonmal erwähnt, dass ich mich momentan klamottenmäßig ganz gut ausgestattet fühle. Ich brauche gerade nichts ganz dringend. Tatsächlich könnte fast jeden Tag MeMadeMittwoch sein und ich könnte was zeigen. Aber auch der lockt mich gerade wenig. Immer diese Foto-Shootings...

So, jetzt isses alles raus. Vielen Dank, falls ihr bis hierhin gelesen habt! Ob's was gebracht hat, werden wir sehen. Ein großer Popo-Tritt wird hoffentlich ein kleines Nähtreffen in näherer Zukunft, spätestens ab da geht's sicher wieder aufwärts. So ein bisschen Frühling würde auch helfen ...


Montag, 15. Februar 2016

Schnelles Dackelshirt

Ok, über Bloglovin habe ich bereits einen Follower verloren, sagt zumindest die aktuelle Statistik-Mail. Ob das an den Kindersachen liegt? Egal, heute müsst ihr nochmal da durch. Am Wochenende konnte ich aber ein paar Nähte an meinem aktuellen Kleid machen. Da fehlen jedoch noch einige Nähte, bis es sich mal auf den Blog verirrt. Witzig finde ich ja, dass viele Teilnehmerinnen des Summer Shawl Knit Along im Moment auch nicht dazu kommen, für sich nähen. Aber das wird sich ändern, da bin ich mir sicher.

Heute also nochmal Kinderkram: Ich bekam drei Reststückchen sehr niedlicher Patchworkstoffe geschenkt. Das passte ganz gut zu der Tatsache, dass das kleine Mädchen gerade nur die Sachen anziehen will, auf denen irgendwelche Tiere oder ähnliches zu sehen sind. Da hat sie natürlich Pech mit ihrer Mutter, die zu Vertüddeltes nicht leiden kann.



Glücklicherweise genügen dem Kind auch ganz kleine Tierchen. Mit einem Rest von diesem "Mäusezähnchen"-Schrägband und 3 kleinen Knöpfen habe ich ein geerbtes einfaches Jungsshirt in Größe 92 verschönert. Ging zur Abwechslung mal ganz schnell und dem Kind gefällt's.


Dienstag, 9. Februar 2016

Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter

So gingen meine beiden heute aus dem Haus:

Pippi mit Maus und ohne Herrn Nilson

Das kleine Kind mag keine Verkleidungen, deshalb gabs nur gekaufte Ohren und Mäuseschwanz (ich seh gerade, auf dem Bild liegt er auf dem Boden).

Die Große wollte endlich mal Pippi Langstrumpf sein. Ich glaube, in den letzten beiden Jahren bin ich schon haarscharf an diesem Kostüm vorbeigeschrammt. Letztendlich hatte aber immer eine andere Verkleidung das Rennen gemacht.

Wir haben uns an das Buch gehalten, da wird Pippis Äußeres etwas anders beschrieben, als man es von der Serie kennt. Das heißt, gelbes Kleid, das zu kurz ist, weil sie es selbst genäht hat. Darunter schaut ein blaues Höschen mit weißen Punkten vor (die extragroßen weißen Punkte hat das Kind mit Textilfarbe und Schablonen selbst aufgemalt). Ein Strumpf ist schwarz, einer geringelt. Na gut, bei uns sind es Leggings.

Ich habe leider nur dieses eine Bild von heute Morgen, ein Fotoshooting gestern war nicht möglich, da war das große Kind noch krank und hatte große Panik, heute nicht zum Fasching gehen zu können. Jetzt ist aber alles gut.

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