Montag, 17. Oktober 2011

Embellishment Teil 2 - Schablonieren

Mit meiner Verzierungs-Serie muss ich auch mal wieder Gas geben!

Diesmal ist eine Technik an der Reihe, die man auch für Jungs verwenden kann J



Das Schablonieren. Ich denke mal, dass das Arbeiten mit Stoffmalfarbe für die meisten von euch nichts Neues ist. Bei einem der letzten Dresdner Nähblogger-Treffen, kam mir dennoch die Idee, es mit hier aufzuführen. Wir sprachen über Freezer-Paper, das manche zum Schablonieren benutzen. Kerstin von Mit Nadel und Faden hatte es sich gerade aus den USA mitbringen lassen. Da nicht jeder die Möglichkeit dazu hat, möchte ich mal zeigen, womit ich das immer mache.



Das Papier für Drucker und Kopierer ist oft (Achtung, nicht immer!) mit einem Papier eingeschlagen, das innen eine ganz leichte wachsartige Beschichtung hat. Man kann also auf dieses Papier das gewünschte Motiv übertragen, ausschneiden und dann die entstandene Schablone auf den Stoff bügeln. Die Vorgehensweise ist also die gleiche wie bei Freezer-Papier (eine Anleitung habe ich z.B. hier bei Dawanda gefunden) nur ist es für mich einfacher, an das Zeug ranzukommen. Ich muss nämlich nur im Büro den Papierkorb durchwühlen (und gehe einfach mal davon aus, dass es kein Diebstahl ist, weggeworfenen Verpackungsmüll mitzunehmen über einen kleinen Umweg der Entsorgung zuzuführen).


Der Vorteil bei diesen klebenden Schablonen ist, dass die Ränder ganz sauber werden, es läuft keine Farbe unter die Schablone. Wenn die Farbe aufgetragen und etwas angetrocknet ist, kann man die Schablone einfach abziehen. Klebt nur etwas fester als ein Post-it-Zettelchen.

Ich denke, es versteht sich von selbst, vorher zu testen. Nicht dass es nachher heißt „die anne hat aber gesagt… und jetzt ist mein Bügeleisen verklebt…“. Manchmal ist das Druckerpapier nämlich auch in Folie eingeschlagen. Natürlich sind wir so clever, diese nicht zu verwenden ;-)

Achso, nun noch die Textilfarbe nach Herstellerangaben mit dem Bügeleisen fixieren. Fertig. Freuen.

Kommentare:

  1. Tolle Idee mir dem Umschlagpapier. Noch was, was erst mal nicht weggeworfen werden darf. Einmal Messi, immer Messi;-). Ich verwende auch gerne ganz normales Papier und dann mit Siebdruckrahmen. Funktioniert super, ist aber immer ein Aufwand, wegen Säuberungsaktion und Aunfbau. Deine Methode ist da viel Alltagstauglicher.
    Viele Grüße
    Julia

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  2. Hallo Anne,

    tolle Idee. Mensch, da war ich doch erst vor kurzen in den USA und was habe ich vergessen .. das Freezerpapier. Jetzt schaue ich mir mal morgen das Druckerpapier-Packpapier mal genauer an.

    Lieber Gruß, Muriel

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Vielen Dank für's Kommentieren!

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