Mittwoch, 31. August 2011

Me Made Mittwoch Nr. 11

So wie ich vor der Sommerpause aufgehört habe, habe ich heute weiter gemacht. Mit diesem Kleid:


Bei Mr. Linky ist ja schon wieder einiges los. Wann steht ihr eigentlich auf, um die Fotos zu machen, hochzuladen, den Post zu schreiben und den ganzen restlichen Tag zu organisieren? Na, ich freu mich auf jeden Fall, dass es heute weiter geht.

Sonntag, 28. August 2011

Embellishment Teil 1 – Hohlsaum. Häh? Ja genau!

Habe mich jetzt zwei Tage lang dienstlich von Spreewälder Mücken zerstechen lassen und schon ist wieder eine Woche rum.


Dann will ich mal anfangen. Mir geht es gar nicht um handgemachte Hohlsäume, auch Durchbruchstickerei genannt, sondern um das Nähen von Ziernähten mit der Nähmaschine und einer Hohlsaumnadel. Diese wird auch Flügelnadel oder Wing-Nadel genannt, weil sie zu den Seiten hin breiter ist. Beim Einstechen in den Stoff hinterlässt sie, da wo sie die Gewebefäden an der Stelle etwas zur Seite schiebt, ein Loch. Wird bei einem Zierstich mehrmals in die gleiche Stelle gestochen, wird das Loch noch etwas größer. Die Anleitung der Nähmaschine sollte dazu eigentlich etwas hergeben. Besonders die Angaben zur Stichbreite sollten beachtet werden, sonst kann man sich die Nadel kaputt machen.



In der Ottobre 2/2005 habe ich irgendwann entdeckt, dass so eine Ziernaht für ein Kleid verwendet wurde, sonst hätte ich mich wohl gar nicht dafür interessiert.

Bild von http://www.ottobredesign.com/

An einem Stück Batist habe ich etwas probiert und festgestellt, dass ich mit auswaschbarem Vlies unter dem Stoff bessere Ergebnisse erziele. Sonst zieht es den Stoff zu sehr zusammen. Noch besser wäre sicher ein grober und lockerer gewebter Stoff. Man kann auch ein paar Gewebefäden herausziehen und die Ränder dieser „Auszieharbeit“ mit dem Stich oben links (bei mir Nr. 39, s. Bild) einfassen. Dabei „gruppieren“ sich die übrig gebliebenen Querfäden (s. 3. Naht von rechts auf dem Bild unten) und das Ergebnis kommt einem klassischen Hohlsaum etwas näher.


Aus meinem Probestück ist erstmal ein Lavendelkissen (Lavendel aus der „Ernte“ vom letzten Jahr) geworden und kein Kleidungsstück. Vielleicht denke ich im nächsten Sommer noch mal drüber nach. Bis dahin kann ich vielleicht noch etwas üben. Ich will nur die Idee auf jden Fall abspreichern. Und dann, ein Sommerkleidchen? Vielleicht braucht mal wieder jemand ein Taufkleid? …

Samstag, 20. August 2011

Embellishment

= Verzierung, Verschönerung, ...

Hiermit möchte ich eine kleine Serie starten. In Nähangelegenheiten bin ich ja eher ein Purist. Bei meinen Kinderklamotten möchte ich aber gern etwas mehr Tüdelei. Aber nicht gleich überteiben ;-) Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am schnellsten geht es natürlich, wenn man fertige Webbänder, Verlours-Bügelbilder, Aufnäher usw. verwendet oder die Stickmaschine arbeiten lässt. Eine solche Maschine besitze ich nicht und möchte ich auch gar nicht haben. Und mit den fertigen Aufpepp-Möglichkeiten ist das so eine Sache. Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich halte Seiten wie z.B. Farbenmix mit ihrem Angebot für eine tolle Sache, besonders um Anfänger zu motivieren und es ihnen leicht zu machen. Aber es gibt zwei Gründe, warum ich nach Alternativen suche:

Erstens ist mein Vorrat nie groß genug, um gerade das richtige Band oder die passende Litze zur Hand zu haben, bzw. sind die Versandkosten meistens höher, als der Preis für die Kleinigkeit, die ich gerade gern hätte. Gleich noch mehr bestellen, damit sich die Versandkosten lohnen, ist ebenfalls nicht mein Ding.

Zweitens lese ich zwar oft, der Vorteil des Selbernähens wären individuelle Kleidungsstücke. Wenn wir aber alle die gleichen Pilze, Rehe, Eulen und Käfer verwenden, war's das schon wieder mit der Individualität. Es liegt mir fern, andere zu veruteilen, nur ich suche eben was anderes. Bockig und eigenwillig, aber ich weiß, dass es genug andere Möglichkeiten gibt.

Und die möchte ich gern mal aufzählen und vielleicht etwas experimentieren. Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid! Lesend, kommentierend - wie auch immer. Vielleicht kommen euch auch Ideen, was unbedingt noch fehlt? Würde mich freuen!

Also, seid gespannt und bis bald!

Freitag, 19. August 2011

Dresdner Nähblogger-Treff

Gerade komme ich von einem sehr netten Treffen mit anderen Dresdner Nähbloggerinnen. Und bin zeitig genug wieder da, um noch schnell ein Bild zu posten. Das sagt nicht viel aus, zeigt aber: wir waren da! So!



Gegessen, getrunken, gequatscht, Kanzashi-Blüten gemacht. Bin ja mal gespannt, was Amberlight jetzt damit anstellt.

Schön war's! Freue mich schon auf's nächste Mal.

Edit: Ich weiß jetzt, was mit den Blüten passiert. Bitte hier entlang.

Samstag, 13. August 2011

Faltenrock ohne Schnitt

Er ist fertig. Endlich. Dabei war er gar nicht kompliziert. Den Stoff, laut Verkäuferin Leinen, habe ich beim Stoffmarkt in Potsdam erstanden und wollte unbedingt sofort einen Rock davon machen. Ein Rapport ist 75 cm lang und der Stoff lag ca. 150 cm breit. Mehr Stoff hatte ich nicht, das war also die Ausgangsform, die ich lediglich durch Falten oben in Form bringen wollte.



Zunächst mal hatte ich die Mehrweite gleichmäßig auf 12 Falten im gleichen Abstand verteilt. Einige Denk- und Rechenfehler sowie das Gefühl, dass das irgendwie nicht gut aussehen würde, ließen mich nach zwei genähten Falten wieder trennen. Außerdem hatte ich die glänzende Seite (spätestens jetzt wird klar, dass es sich nicht um reines Leinen handeln kann) außen, weil ich der Meinung war, das muss die rechte Stoffseite sein. Beim Zwischendurch-Blick in den Spiegel war ich vom Glanz geblendet, es sah aus, als würde ich mir einen Plastik-Rock nähen. Also nutze ich den Neuanfang und drehte den Stoff um. Jetzt ist die matte Seite außen, wenn Licht drauf fällt, glänzt sie aber auch. Nur etwas subtiler. Ich hoffe übrigens, ohne Futter auszukommen, da die jetzt innen liegende Seite auch gleichzeitig viel glatter ist.



Bei einem gekauften Rock schaute ich mir ab, vorn und hinten je 3 große Falten zu machen und die Seiten ungefaltet zu lassen. Ich finde, das passt besser zum Stoff. Den Bund habe ich dann auch nur nach meinen Maßen gebastelt und ab hier ging es gut voran.

Während des Nähens knitterte der Stoff übrigens viel mehr als beim Tragen. So sieht der Rock nach einem Abend (jaja, wir hatten gestern schon wieder Gelegenheit, zusammen auszugehen) tragen aus:


Eigentlich nicht viel anders, also auf dem Bild oben, oder?

Donnerstag, 11. August 2011

Jaja, bald ...

Will nur schnell vermelden, dass ich meine Aufgaben vor zwei Wochen abgearbeitet hatte. Um beim Smokkleid ganz besonders schnell fertig zu werden, habe ich als Träger einfach Rips-Bänder angenäht. Immerhin gab es seitdem tatsächlich einmal die Gelegenheit, dem Zwerg das Kleid anzuziehen. Naja, ich gehe mal davon aus, dass die Länge nächstes Jahr auch noch okay ist.



Tja und jetzt wartet mein Rock seit letzter Woche auf seine letzte Naht. Aber ich komme einfach nicht dazu. "Wir" haben hier gerade eine traumhafte Trotzphase und abends bin ich einfach nur: platt!

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