Montag, 16. Juli 2012

Streifen sind meine Blümchen


Beim Blümchenmonat Juni von crafteln hab ich noch gedacht, ich könnte sicher irgendwann mal was mit Blümchen nähen, aber ich lass mich doch nicht unter Druck setzen, das ausgerechnet jetzt zu tun;-) Und beim Streifenmonat hab ich erst gar nicht bemerkt, dass es sich erstens um zwei Monate handelt und ich zweitens genügend Gestreiftes beitragen kann, ohne mich ins Chaos zu stürzen.

Ich versuche seit einer Weile, nicht nur mehr Farbe, sondern auch mehr Muster in meine Klamotten zu bringen. Mit mittelmäßigem Erfolg. Das einzige Muster, das erstaunlicherweise immer wieder den Weg in meinen Stoffvorrat findet, sind Streifen. Wenn ich mich dann daran mache, einen Schnitt mit einem Stoff zusammenzubringen, frage ich mich immer wieder, was das eigentlich soll mit den Streifen. Die Streifen sollten bei möglichst allen Nähten aufeinandertreffen. Das ist aber noch das geringere Problem. Ich mache mir immer einen Knoten ins Gehirn, ob die Streifen beim jeweiligen Schnitt auch gut zur Geltung kommen. Z.B. hätte ich ein Problem damit, aus (breiteren) Streifen einen Roch in A-Linie zu nähen. Mir gefällt nicht, wie die Streifen an den Seitennähten zusammentreffen. Möglicherweise ist das ne doofe Einbildung, aber ich trau mich an so was nicht ran. Bei diesen beiden Röcken habe ich sehr lange überlegt, welche Rockform (Ballon- und Faltenrock) ich wählen sollte, um die Streifen ringsherum zu erhalten:



Hier sind weitere Streifen aus der Vergangenheit:

Kleid eigentlich von 2006, die Streifen kamen 2011 dazu

2008

2005!
Letzte Woche ist zufällig etwas Gestreiftes fertig geworden:



und hier entsteht gerade das nächste Projekt:



Für danach gibt’s noch jede Menge Stoff im Schrank:


Und für alle, die nicht glauben, dass Längsstreifen schlank machen, kommt hier der Beweis :-)


geklaut bei http://bluhnah.blogspot.de/


Donnerstag, 12. Juli 2012

Shirt, ein bissl retromäßig

Ich habe mal wieder ein bisschen experimentiert. Inspiriert durch das tolle Vintage-Shirt von Of Dreams and Seams (natürlich ist meins gaaanz anders geworden), habe ich aus einem Schnitt für ein normales Langarmshirt dieses hier gebastelt:


Wahrscheinlich hätte ich mir so ein Shirt im Laden nie gekauft. Vieles fügte sich halt erst während der Entstehung. Bei Frau Neu hatte ich gelesen, dass sich bei ihr der Schnitt 106 aus Burda 2/2011 als Basisschnitt bewährt hat. Da ich sowieso einen guten Grundschnitt suche, habe ich den gleich mal ausprobiert. Die Ärmel habe ich gekürzt (ein schräger Ärmelsaum wäre sicher noch schöner gewesen, aber wegen der Streifen habe ich mich nicht getraut) und ein bisschen puffig aufgedreht. Der Einsatz vorn ist wirklich ein Einsatz und nicht nur aufgenäht (Hallo Anja!), ist doch Ehrensache ;-)



Den Jersey habe ich vor einem Jahr auf dem Stoffmarkt in Potsdam gekauft. Er ist leider ein wenig unstretchig, aber dafür lies er sich besser nähen.

Für die Overlock-Runde der Dresdner Nähblogger vom letzten Dienstag: Wie schon gesagt, obwohl ich eine kombinierte Over-/Coverlock habe, nutze ich inzwischen viel lieber die Nähmaschine zum Säumen. Hier habe ich einen etwas auffälligeren Stich genommen. Ich finde, der passt ganz gut.

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