Montag, 3. Februar 2014

Prinzessinnen-Geburtstag, Teil 2

Sooo, die Schlafzimmer-Vorhänge sind fertig genäht! Jetzt kann ich endlich einen großen Haken auf meiner Liste machen und hier weiter schreiben. Ich wollte ja ein bisschen den fünften Geburtstag dokumentieren. Heute gehts um das eigentlich Wichtige, die Inhalte sozusagen.

Als wir mit den Mädels bei Muffins, Keksen und Apfelschorle/Kakao saßen, erzählte mein Mann so nebenbei, dass sich fünf Prinzen angekündigt hätten, weil sie gehört hatten, dass heute fünf Prinzessinnen Geburtstag feiern würden. Obwohl noch ein bisschen schüchtern, wurden die Mädels schon ein wenig hibbelig. Dann hieß es aber erstmal Kröchen basteln. Im Netz fand ich diese Vorlage, habe sie aber ein wenig angepasst. Ausgeschnitten habe ich die Kronen schon vorher, die Mädels mussten sie nur verzieren. Hier kamen wieder die Masking Tapes zum Einsatz und Strass zum Aufkleben. Diese "Edelstein-Mischung" hat im lokalen Supermarkt übrigens nur ein Viertel von der im Bastelladen gekostet. Mit einfachem Bastelkleber hielt alles super. Nur zwei der Damen wollten wirklich ein Krönchen, die anderen lieber ein Diadem. Kein Problem, mit der Vario-Zange kann man zum Glück nicht nur Druckknöpfe einsetzen, sondern auch Löcher stanzen, wohin man will :-)


Dann bekam der Papa einen Anruf. Die Prinzen seien jetzt da, sie warteten im Gästezimmer. Jetzt waren die Mädels nicht mehr zu halten und stürmten los. Aber da war niemand. Nur fünf Frösche und ein Brief.


Sie seien verzaubert worden. Deshalb sollen sich die Prinzessinnen bitte um den Schatz der Prinzen kümmern. Eine glänzende Kugel (eine goldene hatten wir nicht) und ein Brunnen wurden erwähnt. Frage an die Tochter: Gibt's hier einen Brunnen? Äh...? Na wie heißt denn dieses Ding, aus dem im Sommer das "Stinkewasser" zum Blumen gießen kommt? Richtig, die Regenwasser-Zisterne.


Dort fand sich tatsächlich eine Kugel mit einem kleinen Schlüssel drin, ein Löffel und ein weiterer Zettel: Die Kugel sollte im Staffellauf auf dem Löffel (aka "Eierlaufen") bis zum "Rutschenschloß" transportiert werden.


Aber auch im "Schloß" gab es keinen Schatz, nur wieder einen Brief, der die Damen über die Rutsche zum Kirschbaum schickte. Dort sollten Teile eines Puzzles gefunden werden.


Also kletterte jede einmal die Strickleiter hinauf und angelte sich je ein Puzzle-Teil. Wieder auf dem Boden, wurde das Puzzle zusammengelegt. Es zeigt die nächste Aufgabe: Dosenwerfen.


In den ehemaligen Müsli-Dosen steckte jeweils eine kleine Süßigkeit und in einer ein weiterer Zettel: Man war dem Zauberer schon dicht auf den Fersen und sollte ihm mit Riesen-Ski zur Alten Eiche folgen. Gedacht war, dass sich alle Mädels hintereinander auf zwei Latten (übrig von einem Regal vom Möbelschweden) stellen, in "Skibindungen" aus Kabelbindern. Und dann synchron loslaufen.


Allerdings hielten die Kabelbinder den Temperaturen (-12°C!) nicht stand und wir mussten mit Schlitten improvisieren. Also gabs eine Extra-Runde Schlittenfahren durch den Garten, bis wir endlich an der Eiche standen. Nach einigem Suchen wurde endlich eine Schatztruhe entdeckt.


Der Schatz wurde aufgeteilt und dafür hatte ich dann tatsächlich auch Tüten bereitgestellt ;-)
Als wir wieder drin waren, gabs natürlich auch Klassiker wie Topfschlagen oder Blinde Kuh. Notiz an mich: die Kinder werden tatsächlich von Jahr zu Jahr anspruchsvoller, was die Bespaßung angeht. Es ist immer gut, noch ein paar Spiele parat zu haben, die man zwischendurch aus dem Ärmel schütteln kann.

Nach dem Abendessen wurden die Gäste wieder abgeholt und wir waren total platt. Aber es hat sich gelohnt. Die Große war richtig glücklich.

Kommentare:

  1. Ich bin schwer beeindruckt und würde mich beim nächsten Geburtstag gerne dazu schummeln ... deine Idee wird vorgemerkt! Einen Brunnen haben wir in 1-2 Jahren wirklich .... mindestens 25m tief und erst nach 18 Metern beginnt die Wasseroberfläche. Nicht ungefährlich, aber trotzdem toll, dass es ihn gibt ...

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  2. Das ist ja wirklich ein sehr umfangreiches Programm und eine tolle Schatzsuche. Das mit den Ansprüchen stimmt und wir haben festgestellt, dass Topfschlagen und Blinde Kuh überhaupt nicht gut ankommt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass vor dem Geburtstag vom Großen alle seine Kumpels Geburtstag haben und die Spiele dann schon auf den Feiern rauf und runter gespielt wurden. Beim letzten Geburtstag haben sich die Kinder irgendwann ins Kinderzimmer verzogen und haben alleine gespielt. Aber man ist immer total fertig nach so einem Nachmittag.
    LG
    Kerstin

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    1. Das war bei uns letztes Jahr so und ich hatte es diesmal irgendwie wieder erwartet. Blinde Kuh kannten die Mädels dagegen noch gar nicht so richtig, das hatte mein Mann ins Spiel gebracht, nachdem sie Domino, Memory und Knopfmaumau abgelehnt hatten :-)

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  3. Da spuert man richtig die gute Vorbereitung! Klingt echt gut das gefällt eben Maedels! Wir hatten eine ganz ähnliche Schatzsuche zum 5.Geburtstag, im Sommer ists natürlich auch einfacher. Und Zwerglein 2 ist ja auch immer noch mit dabei...

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Vielen Dank für's Kommentieren!

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