Samstag, 31. Mai 2014

Indianermädchen

Wenn man in unserer Stadt lebt, kommt man kaum um das jährliche Karl-May-Fest herum. Zumindest wenn man Kinder hat. Ansonsten könnte ich mir durchaus Besseres für das Himmelfahrtswochenende vorstellen.

Die Große wollte gern ein Indianer-Mädchen sein. Die Jungs aus dem Kindergarten waren lieber Cowboys. Ich habe sogar Kinder gesehen, die waren beides. Sie nehmen es da eben nicht so genau. Im Gegensatz zu den vielen Erwachsenen, die dort "mitspielen". Man bekommt leicht den Eindruck, dass die das für sich machen, weniger für die Besucher. Der gespielte Überfall einiger Banditen auf die Schmalspurbahn ist jedesmal so laut, dass viele Kinder heulend davon laufen. Ich schweife ab...


Jedenfalls habe ich auf einigen amerikanischen Seiten diese Kostüm-Idee gesehen, die ich gleich nachgemacht habe: Von einem großen T-Shirt, in unserem Fall vom Papa, die Säume abschneiden und dann Fransen schneiden. Auf einige der Fransen Holzperlen auffädeln, fertig. Um Arbeit zu sparen, habe ich nur auf jede dritte Franse gefädelt. Dazu habe ich mir aus einem Stück Perlonfaden (oder Angelschnur) eine Schlaufe geknotet, die ich dann wie einen Fadeneinfädler benutzt habe. Bei uns sind auch einige rosa Perlen dabei. Die waren halt schon vorhanden und ich wollte nicht so viel Neues kaufen. Außerdem haben moderne Indianermädchen sicher nichts gegen rosa.

Kommentare:

  1. Wozu die Männershirts doch gut sein können! Echt minimalistisch umgesetzt mit großer Wirkung, toll! Ich war ja zu Teenizeiten absoluter Indianerfan, aber nach Rbl hab ichs noch nie geschafft, Schande...

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  2. Klasse Idee! Schnell umgesetzt und trotzdem total wirkungsvoll!
    LG Anja

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Vielen Dank für's Kommentieren!

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